Dieses Blog in 2011 – Statistisches

Die WordPress.com Statistikelfen fertigten einen Jahresbericht dieses Blogs für das Jahr 2011 an.

Hier ist eine Zusammenfassung:

Eine Cable Car in San Francisco faßt 60 Personen. Dieses Blog wurde in 2011 etwa 3.600 mal besucht. Eine Cable Car würde etwa 60 Fahrten benötigen um alle Besucher dieses Blogs zu transportieren.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

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Geld- statt Blumenspende an Robert-Enke-Stiftung

Neulich erfuhr ich, dass da jemand (mir bekanntes) “plötzlich und unerwartet” gestorben sei. Die Person war noch nicht “alt genug zum Sterben” (wäre das überhaupt möglich?). Ich hatte keine persönliche Traueranzeige bekommen gehabt – so nahe standen wir uns offenbar nicht.

Im Nachgang bei der “öffentlichen” Traueranzeige in der Zeitung wurde um “Spenden statt Blumen” an die Robert-Enke-Stiftung gebeten. Es hat mich beschäftigt, wie schnell ich mich fragte, ob dieser Mensch wahlweise an Depressionen litt oder (vielleicht sogar und) sich suizidiert hat. Habe ich deshalb keine Traueranzeige bekommen?

Möglicherweise lag es auch einfach daran, dass dieser Mensch immer dem (Fußball-)Sport verbunden war? Wie auch immer – es ist mir mal wieder ein Update auf diesem Blog wert. Wann anders vielleicht mehr – falls ich da mehr zu erfahre.

Almanya + Salman Rushdie

Ich komme grad aus dem Film “Almanya – Willkommen in Deutschland“, was mich mal wieder zu einem (kurzen) Artikel hier motiviert. Ich fand das abschließende Zitat sehr be-merkens-wert und habe mir die Angaben “Mitternachtskinder” sowie den Namen des Autors gemerkt, die im Abspann genannt wurden. Das Zitat selbst fand sich hier. Und jetzt auch hier:

„Ich bin die Summe all dessen, was vor mir geschah, all dessen, was unter meinen Augen getan wurde, all dessen, was mir angetan wurde. Ich bin jeder Mensch und jedes Ding, dessen Dasein das meine beeinflusste oder von meinem beeinflusst wurde. Ich bin alles, was geschieht, nachdem ich nicht mehr bin, und was nicht geschähe, wenn ich nicht gekommen wäre.“ (Salman Rushdie)

Interessant fand ich auch, wie einer der Onkel (?) von Cenk ihm erklärte, wo der Großvater jetzt sei: Auch bei Wasser gäbe es diverse Aggregatzustände, dennoch wäre es immer da. Wenn es verdampft, steigt es zum Himmel auf – so wie der Opa.

Dieses Blog in 2010

Healthy blog!

Zahlen, Daten, Fakten

  • Ein Boeing 747-400 Passagierflugzeug kann 416 Passagiere aufnehmen. Dieser Blog wurde rund 2.600 Mal im Jahr 2010 angesehen. Das ist etwa 6 Boeings 747 voll.
  • In 2010 gab es 20 neue Artikel, dadurch wuchs die Anzahl der Artikel auf 83. Davon wurden 6 Beiträge zur Datensicherung nachträglich veröffentlicht als “Gastbeiträge”
  • Der Tag mit den häufigsten Besuchen des Jahres war der 25. Juni mit 67 Ansichten.

Woher kommen sie?

Die Top verweisenden Seiten im Jahr 2010 waren abschiedsvorstellung.de, familientrauerbegleitung.de, kunst-des-abschiednehmens.blogspot.com, gute-trauer.de und de.wordpress.com.

Einige Besucher kamen aufgrund von Anfragen über Suchmaschinen: vor allem wegen Töchter ohne Mütter, beileidsbekundungen mutter, Tochter ohne Mutter, Angelika Kullik und trauer.

Sehenswertes im Jahr 2010

Dies sind die Beiträge und Seiten, dass die meisten Ansichten im Jahr 2010 bekam.

1

Featured imageHome Dieses Blog existiert seit April 2009

2

Online-Umfrage unter Trauernden im Januar 2010
2 comments

3

Dankeskarte für Beleidsbekundung? im April 2009

4

Linksammlung (un-)regelmäßig aktualisiert

5

Neue Veranstaltung zum Thema “Leben und Tod” im April 2010
1 comment

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All die ungesagten Worte – Buchgedanken

Es gibt etwas Neues von Marc Levy: All die ungesagten Worte. OK – es ist nicht GANZ neu – aber als Taschenbuch trägt es das Erscheinungsdatum Januar 2011 ;) . Wie so oft, habe ich auch dieses Buch ratzfatz ausgelesen. Hier, aber auch hier findet sich die Inhaltsangabe samt Kritik des  entsprechenden Hörbuchs, was so klingt, als wäre es durchaus auch zu empfehlen. Ich finde es durchaus ebenfalls empfehlenswert.

Mich hat es dazu gebracht, mal wieder einen aktuellen Artikel auf meinem Blog zu verfassen. Ja – mag sein, dass die zugrunde liegende Geschichte arg seicht scheint – die Idee als solche finde ich aber schon auch zum Nach-Denken. Was würde ich, was hätte ich angefangen mit geschenkter Zeit, in der meine Mutter wirklich “ansprechbar” gewesen wäre? Welche Worte hätte ich gesagt? Welche hätte ich hören wollen? Welche Fragen blieben offen?

Den Rest des Beitrags lesen »

Entscheidungen | Abschiedsvorstellung.de

Mich beschäftigt angesichts der unterschiedlichsten Möglichkeiten zunehmend die Frage, wer wonach entscheidet , wie sie/er beerdigt sein (oder/und betrauert werden) möchte.

Es gibt sicher Argumente für eine Beteiligung am Friedwald. Oder für eine Beteiligung an so genannten “Ruhegemeinschaften“. Es gibt wohl auch solche für Erdbestattungen oder/und Feuerbestattungen. Für anonyme Bestattungen ebenso wie für Seebestattungen.

Die, die dann tot sind, können das oft vorher (mit-)entscheiden. Nur – wonach? Mit Blick auf sich selbst – “Ich will meinen Lieben (k)einen Ort der Trauer hinterlassen” – oder auch “Es soll niemand (teure) Last auf sich nehmen mit Grabpflege” – Oder zeugen solche Fragen bzw. deren Antworten doch eher vom Blick auf die, die “bleiben” (zumindestens meistens/vorerst)?

Und was ist mit denen, die bleiben? Wenn es kein Testament gibt – was dann? Wird dann entschieden mit Blick auf das, was die/der gewollt hätte, die/der nun tot ist? Oder schaffen es die Bleibenden, einen Blick zu wagen auf ihre eigenen Wünsche nach einem Ort der Trauer, einem Ort der (Wieder-)Begegnung, des Abschieds? Woher, wenn dies das erste Mal wäre, wo sie mit dem Thema konfrontiert werden?

Dieser Artikel wurde schon einmal sehr ähnlich via Abschiedsvorstellung.de veröffentlicht; hier findet er sich als “Datensicherung” unter dem gleichen Datum hinterlegt.

Weg ist “sie” | Abschiedsvorstellung.de

Foto eines MotorradesSie – ein seltsames Pronomen für ein Motorrad? Nein – für mich ist es eine “Sie” – genauer – wird es immer eine “Sie” bleiben – die Maschine, die dafür sorgte, dass ich 17 Jahre (!) lang mobil war. Heute wurde sie nun von einem Käufer abgeholt.

Sie begleitete mich zur Arbeit und im Urlaub und wurde zunehmend gebrechlicher. Ja – sie ist immer weiter und weiter gefahren mit mir, aber sie wurde schon auch immer teurer im Unterhalt. Nun wurde es endgültig Zeit, mich von ihr zu verabschieden. Sie wurde verladen, festgeschnallt und davongebracht. Hat eine Lücke in meinem Leben hinterlassen. Ich werde vielleicht nochmal wieder ein Motorrad mein “Eigen” nennen, aber sicher nicht mehr eine Maschine, die mit so viel “Charakter” so viele Kilometer mit mir verbracht hat.

Es fällt schwer, auch wenn es “nur” eine Maschine ist. Kein Herz schlägt IN ihr – und doch tat es das meine FÜR sie. Nun ist sie weg. Ja – es ist auch wichtig, Abschied von Dingen zu nehmen. Wie gut, dass es dafür das Portal www.abschiedsvorstellung.de gibt, wo auch solche “Dinge” verabschiedet werden können.

Dieser Artikel wurde schon einmal sehr ähnlich via Abschiedsvorstellung.de veröffentlicht; hier findet er sich als “Datensicherung” unter dem gleichen Datum hinterlegt.

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