Auch in diesem Jahr wieder: Leben und Tod in Bremen

Logo der Messe "Leben und Tod"Auch in diesem Jahr gibt es wieder den Fachkongress “Leben und Tod” für haupt- und ehrenamtliche HospizlerInnen und Pflegekräfte, dazu offene Vorträge für PrivatbesucherInnen sowie eine begleitende Ausstellung. Geboten werden u.a. Vorträge zu Palliative Care, Trauer, Ethik, Spiritualität und Hospizarbeit.

Diverse Aussteller/innen werden sich und vor allem ihre Produkte und Dienstleistungen rund um die Themen Leben, Sterben, Tod und Trauer vorstellen. Es gibt ein Forum sowie einen interdisziplinären Treffpunkt.

Zeitraum: 10.05.2012 – 11.05.2012
Ort: Messe Bremen, Halle 4, Findorffstraße 101, 28215 Bremen

Weitere Infos zu Preisen, Vorträgen und sonstigen wichtigen Informationen unter www.leben-und-tod.de <http://www.leben-und-tod.de/> oder +49 (0) 421 3505 488.

Da brennt kein Licht mehr – oder doch?

Vergangenes Wochenende war plötzlich ziemliche Unruhe auf unserem Hinterhof. Es stellte sich heraus, dass die Polizei mit Unterstützung der Feuerwehr versuchte, in eine Wohnung zu kommen, die im 1. Stock liegt. Es kamen dann noch Sanitäter dazu, die dann für noch mehr Unruhe sorgten, da darüber geredet wurde, was sie schon alle jeweils im Fernsehen gesehen hätten, wie in eine Wohnung zu kommen wäre, wo es ein angekipptes Fenster gibt, aber niemanden, die bzw. der die Tür öffnet.

Nachdem ihnen das Unterfangen gelang, waren sie nach ca. 5-10 Minuten wieder aus der Wohnung. Woraus ich schloss, dass die dort aufgefundene Person wohl tot ist. Ich weiß nicht mal, ob es eine Frau oder ein Mann war. Was würde es mir auch helfen? Dennoch hat es mich beschäftigt. Als ich Abends erneut in den Hof schaute, war die Wohnung dunkel. Traurig dachte ich, dass da “nie wieder” Licht brennt. Was nicht wahr ist. Die Wohnung wird irgendwann leer sein und neu vermietet werden. Dann wird da auch wieder Licht brennen. Und die Person, die da starb – die braucht kein Licht mehr.

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Weise Worte eines Eisherstellers

Wer einmal den Löffel abgibt, bekommt ihn nicht mehr wieder

Wer einmal den Löffel abgibt ... Das Leben ist nicht immer fair

Neulich war ich unterwegs zu einer Verabschiedung von jemandem, der gestorben ist. Auf dem Weg dorthin begegnete mir dieses Plakat. Mir blieb das Lächeln im Halse stecken – es ist ja wahr: wer einmal stirbt, wird nicht mehr leben. Außer – es ist wahr, dass es ein Leben im Himmel gibt. Da brauchen wir dann allerdings auch keinen Löffel mehr.

Es stimmt auch, dass das Leben nicht immer fair ist. Wieso sterben Menschen? Oder werden krank? Oder gemein? Ich bin keine Hellseherin. Ich weiß auf solche Fragen keine und schon gar keine allgemein gültige Antwort. Wenn niemand sterben würde, hätten wir irgendwann keinen Platz mehr auf der Erde für Alle. Und der Tod gehört nun mal zum Leben. Und mache finden das Leben so furchtbar, dass sie sich dafür entscheiden, den “Löffel” freiwillig (??) abzugeben. Das Leben ist nicht immer fair. Auch wenn ich das noch so gern anders hätte. Und wenn Menschen den Löffel abgeben (müssen), dann bekommen sie ihn üblicherweise nicht zurück. Muss das so sein?

Literarisches zum “Spiel des Lebens”

Neulich schrieb ich einen Beitrag auf der Abschiedsvorstellung mit dem Titel “Zurück in den Alltag? Robert Enkes Biografie. Ich zitiere mich mal selbst ;) mit meinen dort gestellten Fragen:

…die, bei denen der Tod eines Menschen etwas berührt hat – wie geht es für die weiter? Mit dem Thema, das da angerührt wurde? Depressionen? (Versehentlicher) Selbstmord? Lebensziele? Einfach “nur” weiter? Oder doch auch anders weiter?

Seit meine Mutter gestorben ist, geht es anders für mich weiter. Mein Blick beim Lesen hat sich offenbar verändert. Mir geraten öfter als früher Bücher in die Hände, in denen Elternteile sterben oder gestorben sind. Eine Autorin namens Cecelia Ahern widmet sich in vielen ihrer Bücher auf die eine oder andere Weise der Frage nach dem Weiterleben nach dem Tod. Wobei dieses Wort durchaus doppeldeutig zu verstehen ist – es geht ihr meist mehr um das weitere Leben derer, die jemanden “vermissen”.

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Andere Blogs, andere Sitten – das Bestatterweblog

Via Twitter folge ich ihm schon länger und lese auch immer mal wieder im Bestatterweblog. Bisher fehlte das Blog jedoch in meiner Blogroll. Das ändert sich heute. Ich schwanke immer wieder zwischen Bewunderung und Irritation, wenn ich dort bin. Nun habe ich gefunden, dass das mal einen eigenen Artikel “verdient”.

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GeDENK-Tage | Abschiedsvorstellung.de

Heute früh kam es im Radio: Vor einem Jahr starb Michael Jackson. Das ist vermutlich auch der Grund, weshalb hier auf dem Abschiedsvorstellungsportal die “alten” Artikel wieder auf der ersten Seite zu finden sind? Wie auch immer. Es gibt Radiosender, die erklären diesen Tag zum Michael-Jackson-Gedenktag und reden den ganzen Tag über ihn, spielen die von ihm gesungenen Lieder und halten die Erinnerung wach.

Ich sehe am Todestag meiner Mutter zu, gut für mich zu sorgen. Wenn es möglich ist, gehe ich auf den Friedhof. Da das jedoch keine Tagesbeschäftigung ist, schaue ich, dass ich den Tag so bewusst wie möglich verbringe. Beim Schreiben fällt mir auf, dass es inzwischen tatsächlich der Todestag ist, wo ich besonders sorgfältig schaue, gut für mich zu sorgen. Dabei gehe ich genau so an ihrem Geburtstag auf den Friedhof. Meine Mutter hat also mehrere Ge-DENK-Tage. Wobei es auch nach all der Zeit keinen Tag gibt, an dem ich nicht an sie denke. Was ist also anders an solchen Tagen?

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Neue Veranstaltung zum Thema “Leben und Tod”

Sich mit dem Tod auseinandersetzen, sich vorbereiten auf das Unausweichliche kann die Lebensqualität erhöhen. Die Möglichkeit, sich mit den vielen Facetten dieses Themas zu beschäftigen, bietet jetzt eine neue Veranstaltung in der Messe Bremen am 6. bis 7. Mai 2010. Sie beschäftigt sich mit den Themen: Vorsorge, Pflege, Begleitung, dem Abschiednehmen, der Trauer sowie dem Sterben in Würde.

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