Weise Worte eines Eisherstellers

Wer einmal den Löffel abgibt, bekommt ihn nicht mehr wieder

Wer einmal den Löffel abgibt ... Das Leben ist nicht immer fair

Neulich war ich unterwegs zu einer Verabschiedung von jemandem, der gestorben ist. Auf dem Weg dorthin begegnete mir dieses Plakat. Mir blieb das Lächeln im Halse stecken – es ist ja wahr: wer einmal stirbt, wird nicht mehr leben. Außer – es ist wahr, dass es ein Leben im Himmel gibt. Da brauchen wir dann allerdings auch keinen Löffel mehr.

Es stimmt auch, dass das Leben nicht immer fair ist. Wieso sterben Menschen? Oder werden krank? Oder gemein? Ich bin keine Hellseherin. Ich weiß auf solche Fragen keine und schon gar keine allgemein gültige Antwort. Wenn niemand sterben würde, hätten wir irgendwann keinen Platz mehr auf der Erde für Alle. Und der Tod gehört nun mal zum Leben. Und mache finden das Leben so furchtbar, dass sie sich dafür entscheiden, den “Löffel” freiwillig (??) abzugeben. Das Leben ist nicht immer fair. Auch wenn ich das noch so gern anders hätte. Und wenn Menschen den Löffel abgeben (müssen), dann bekommen sie ihn üblicherweise nicht zurück. Muss das so sein?

GeDENK-Tage | Abschiedsvorstellung.de

Heute früh kam es im Radio: Vor einem Jahr starb Michael Jackson. Das ist vermutlich auch der Grund, weshalb hier auf dem Abschiedsvorstellungsportal die “alten” Artikel wieder auf der ersten Seite zu finden sind? Wie auch immer. Es gibt Radiosender, die erklären diesen Tag zum Michael-Jackson-Gedenktag und reden den ganzen Tag über ihn, spielen die von ihm gesungenen Lieder und halten die Erinnerung wach.

Ich sehe am Todestag meiner Mutter zu, gut für mich zu sorgen. Wenn es möglich ist, gehe ich auf den Friedhof. Da das jedoch keine Tagesbeschäftigung ist, schaue ich, dass ich den Tag so bewusst wie möglich verbringe. Beim Schreiben fällt mir auf, dass es inzwischen tatsächlich der Todestag ist, wo ich besonders sorgfältig schaue, gut für mich zu sorgen. Dabei gehe ich genau so an ihrem Geburtstag auf den Friedhof. Meine Mutter hat also mehrere Ge-DENK-Tage. Wobei es auch nach all der Zeit keinen Tag gibt, an dem ich nicht an sie denke. Was ist also anders an solchen Tagen?

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Sich auf den Himmel freuen?

Kürzlich erfuhr ich, dass unser Pfarrer gestorben sei – an der gleichen Erkrankung (Krebs), auch an einem Sonntag und sogar am selben Monatstag – allerdings 10 Jahre eher. In seinem Nachruf heißt es, dass er erst wenige Monate zuvor die Diagnose erfahren habe und dann zunächst zwischen Hoffen und Vorbereiten auf den Tod hin- und hergeschwankt sei. Und dass er dann allen, die sich von ihm verabschiedet hätten, zum Abschluss mitgeteilt habe, dass er sich auf den Himmel freut. Das beschäftigt mich genug, um mal wieder zu posten.

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e-abschied – was ist das denn? | Abschiedsvorstellung.de

Lauter kleine Buchstaben. Dazu ein Link: www.e-abschied.de. Ich war heute mal wieder im Netz der Netze unterwegs. Und fand eine Seite, die vieleicht auch Andere interessant finden könnten, die auf www.abschiedsvorstellung.de mitlesen oder mitschreiben.

Die Seite heißt “e wie evangelisch“. Sie hat offenbar den Anspruch, zu sehr vielen Wörtern des Lebens Texte zu veröffentlichen. Unter anderem zum Thema Abschied, aber auch zum Thema Trauer und Tod. Bemerkenswert fand ich, dass die Autorinnen und Autoren sich als evangelische Christinnen und Christen bekennen, die Texte aber nach meiner Ansicht nicht “missionieren”.

Interessant – zu vielen der Themen gibt es so genannte Podcasts – Dateien, die zum Anhören sind. Dafür gibt es oben beim Titel ein kleines Lautsprechersymbol. Rechts daneben auf den kleinen Pfeil drücken und vorher noch die Lautsprecher anschalten – los geht´s. Viel zu E-wie-Entdecken :) . Viel Spaß dabei!

Dieser Artikel wurde schon einmal sehr ähnlich via Abschiedsvorstellung.de veröffentlicht; hier findet er sich als “Datensicherung” unter dem gleichen Datum hinterlegt.

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Die Hütte – ein Wochenende mit Gott

Neulich schrieb ich von einer Neuerscheinung namens “Die Hütte – ein Wochenende mit Gott” und dass ich mir sowohl ein Probekapitel als PDF herunter geladen hatte als auch ein Probekapitel aus dem zeitgleich erscheinenden Hörbuch. Inzwischen habe ich das Buch erworben und angefangen zu lesen. Ist schon SEHR spannend. Ich vermisse sehr oft meinen Bleistift, wenn ich es “irgendwo unterwegs” weiterlese. Und doch ist es mir lieber weiterzulesen als es auf dem Nachtschrank oder neben dem Sofa liegen zu lassen. Wobei es auch etwas eigenes hätte, sich mehr Zeit zu geben, um die darin beschriebenen Fragen/Antworten/Gedanken nach-zu-denken.

Aber ich habe gesehen, dass es ein spezielles Blog dazu gibt: http://www.wochenende-mit-gott.de/ Vielleicht gelingt es mir (und anderen) ja dort, (mit anderen) nach-zu-denken über die Fülle an Fragen/Antworten/Gedanken? Mal abwarten. Erst mal bin ich dankbar um die Möglichkeiten, die es gibt, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen, wie “Gott so etwas zulassen kann”. Sterben – zumal das von Kindern – hat ja schon auch eine un-glaubliche Dimension. Erst recht, wenn es sich um gewaltsames Beenden von Leben handelt. Und doch – es kommt mir sinnvoll vor, sich damit zu befassen statt wegzuschauen – so schwer das auch fallen wird.

Trauern Glaubende anders?

Ja – vermutlich tun sie das. Darüber etwas im Netz zu finden, erweist sich jedoch als nicht so ohne weiteres zu bewältigende Herausforderung, wie es aussieht. Auf den diversen (katholischen) Bistumsseiten, auf den diversen (Evangelischen+Katholischen) Portalen – unglaublich oft Fehlanzeige :( .

Kein Stichwort namens “Trauer” – weder im “Glossar”, noch im Bereich der Seelsorge. Ich finde das eine vertane Chance. Um so erfreulicher, dass mir heute 2 Seiten begegnet sind, die eine Ausnahme von der Regel darzustellen scheinen – eindeutige christliche Orientierung und zumindest im zweiten Blick auch das Thema Tod und Trauer erkennbar mit dem Glauben verbunden.

  1. Die Johanniter mit ihrem Zentrum für trauernde Kinder und Jugendliche
    Gefunden aufgrund der Erinnerung, dass da eine Trauerbegleiterin früher mal “lacrima” in ihrem Namen zu stehen hatte. Von dort aus geriet ich auf
  2. © KGI

    © KGI

    die Seiten der (katholischen) Internetseelsorge. Diese wird zum 31.12.09 aufgelöst. Statt dessen (?) wird die “Katholische Arbeitsstelle fur missionarische Pastoral” (KAMP) zum 1. Januar 2010 in Erfurt ihre Arbeit aufnehmen. Ich bin darüber traurig, weil ich befürchte, dass dann angesichts des veränderten Arbeitsschwerpunktes noch weniger (katholischer) Raum für Seelsorge im Internet sein wird. Hier fand ich (zumindest auf den zweiten Blick) denkbare Antworten auf die Fragen
    Wird jeder, der es will, kirchlich beerdigt?
    Darf ich für Tote beten?

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Macao oder die Rückseite des Meeres

Nur mal zur “Nebenbei-Info” – der  Film “Macao oder die Rückseite des Meeres” entstand offenbar 1988 – da war das Nutzen des Internets ganz offenbar noch nicht soooo “gang und gäbe;) . Insofern fand sich bis auf einen Artikel “Filme über die Rückseite der Welt” im Archiv der Onlineausgabe der “Zeit” – einfach garnix :( – daher nun zumindest an dieser Stelle mal die Angabe zu dieser Quellenangabe – wer weiß denn heute schon, wofür das in 20 Jahren nütze sein könnte? ;)

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