Geld- statt Blumenspende an Robert-Enke-Stiftung

Neulich erfuhr ich, dass da jemand (mir bekanntes) “plötzlich und unerwartet” gestorben sei. Die Person war noch nicht “alt genug zum Sterben” (wäre das überhaupt möglich?). Ich hatte keine persönliche Traueranzeige bekommen gehabt – so nahe standen wir uns offenbar nicht.

Im Nachgang bei der “öffentlichen” Traueranzeige in der Zeitung wurde um “Spenden statt Blumen” an die Robert-Enke-Stiftung gebeten. Es hat mich beschäftigt, wie schnell ich mich fragte, ob dieser Mensch wahlweise an Depressionen litt oder (vielleicht sogar und) sich suizidiert hat. Habe ich deshalb keine Traueranzeige bekommen?

Möglicherweise lag es auch einfach daran, dass dieser Mensch immer dem (Fußball-)Sport verbunden war? Wie auch immer – es ist mir mal wieder ein Update auf diesem Blog wert. Wann anders vielleicht mehr – falls ich da mehr zu erfahre.

Weise Worte eines Eisherstellers

Wer einmal den Löffel abgibt, bekommt ihn nicht mehr wieder

Wer einmal den Löffel abgibt ... Das Leben ist nicht immer fair

Neulich war ich unterwegs zu einer Verabschiedung von jemandem, der gestorben ist. Auf dem Weg dorthin begegnete mir dieses Plakat. Mir blieb das Lächeln im Halse stecken – es ist ja wahr: wer einmal stirbt, wird nicht mehr leben. Außer – es ist wahr, dass es ein Leben im Himmel gibt. Da brauchen wir dann allerdings auch keinen Löffel mehr.

Es stimmt auch, dass das Leben nicht immer fair ist. Wieso sterben Menschen? Oder werden krank? Oder gemein? Ich bin keine Hellseherin. Ich weiß auf solche Fragen keine und schon gar keine allgemein gültige Antwort. Wenn niemand sterben würde, hätten wir irgendwann keinen Platz mehr auf der Erde für Alle. Und der Tod gehört nun mal zum Leben. Und mache finden das Leben so furchtbar, dass sie sich dafür entscheiden, den “Löffel” freiwillig (??) abzugeben. Das Leben ist nicht immer fair. Auch wenn ich das noch so gern anders hätte. Und wenn Menschen den Löffel abgeben (müssen), dann bekommen sie ihn üblicherweise nicht zurück. Muss das so sein?

Dieses Blog in 2010

Healthy blog!

Zahlen, Daten, Fakten

  • Ein Boeing 747-400 Passagierflugzeug kann 416 Passagiere aufnehmen. Dieser Blog wurde rund 2.600 Mal im Jahr 2010 angesehen. Das ist etwa 6 Boeings 747 voll.
  • In 2010 gab es 20 neue Artikel, dadurch wuchs die Anzahl der Artikel auf 83. Davon wurden 6 Beiträge zur Datensicherung nachträglich veröffentlicht als “Gastbeiträge”
  • Der Tag mit den häufigsten Besuchen des Jahres war der 25. Juni mit 67 Ansichten.

Woher kommen sie?

Die Top verweisenden Seiten im Jahr 2010 waren abschiedsvorstellung.de, familientrauerbegleitung.de, kunst-des-abschiednehmens.blogspot.com, gute-trauer.de und de.wordpress.com.

Einige Besucher kamen aufgrund von Anfragen über Suchmaschinen: vor allem wegen Töchter ohne Mütter, beileidsbekundungen mutter, Tochter ohne Mutter, Angelika Kullik und trauer.

Sehenswertes im Jahr 2010

Dies sind die Beiträge und Seiten, dass die meisten Ansichten im Jahr 2010 bekam.

1

Featured imageHome Dieses Blog existiert seit April 2009

2

Online-Umfrage unter Trauernden im Januar 2010
2 comments

3

Dankeskarte für Beleidsbekundung? im April 2009

4

Linksammlung (un-)regelmäßig aktualisiert

5

Neue Veranstaltung zum Thema “Leben und Tod” im April 2010
1 comment

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Zurück in den Alltag? Robert Enkes Biografie | Abschiedsvorstellung.de

Cover Enke-Bio - © Piper-Verlag

Cover Enke-Bio - © Piper-Verlag

Gerade fand ich es auf der Startseite von web.de – es wird eine Biografie geben, die sich mit dem Leben von Robert Enke befasst: Wir (?) werden sehen, ob sich dieses Buch auch fast ein Jahr nach seinem Tod so verkauft, dass wir (!) hier evtl. eine Kritik dazu lesen werden.

Für mich ist das Buch ein “Maß”, um zu erfahren, ob die Welt wieder zur Tagesordnung übergegangen ist.

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Freudige Zufriedenheit ob des Todes | Abschiedsvorstellung.de

Kardiogramm, © Olga Gabai - Fotolia.com

Kardiogramm, © Olga Gabai - Fotolia.com

Neulich ist mir was Unerwartetes passiert. Ich war auf einmal ganz FROH, dass meine Mutter tot ist. Sofort anschließend habe ich mich geschämt – wie kann ich froh darüber sein, dass es ist, wie es ist? Sie hätte ganz bestimmt gern noch weiter gelebt. Und ich hätte auch gern noch Zeit mit ihr verbracht. Und doch war ich zumindest einen kurzen Moment lang zufrieden damit, dass es ist, wie es ist.

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Andere Blogs, andere Sitten – das Bestatterweblog

Via Twitter folge ich ihm schon länger und lese auch immer mal wieder im Bestatterweblog. Bisher fehlte das Blog jedoch in meiner Blogroll. Das ändert sich heute. Ich schwanke immer wieder zwischen Bewunderung und Irritation, wenn ich dort bin. Nun habe ich gefunden, dass das mal einen eigenen Artikel “verdient”.

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Neue Veranstaltung zum Thema “Leben und Tod”

Sich mit dem Tod auseinandersetzen, sich vorbereiten auf das Unausweichliche kann die Lebensqualität erhöhen. Die Möglichkeit, sich mit den vielen Facetten dieses Themas zu beschäftigen, bietet jetzt eine neue Veranstaltung in der Messe Bremen am 6. bis 7. Mai 2010. Sie beschäftigt sich mit den Themen: Vorsorge, Pflege, Begleitung, dem Abschiednehmen, der Trauer sowie dem Sterben in Würde.

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