Orte, die gut tun

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Kürzlich erzählte ich einer Freundin, dass ich das Bedürfnis verspüren würde, auf den Friedhof zu wollen. Ich ergänzte dann noch, dass ich damit keine morbiden Gedanken verbinden würde, sondern im Gegenteil “Tanne abräumen, Blumen zum Grab meiner Mutter tragen, da sein”. Nun begegnete mir in einem Newsletter die Empfehlung zur Veranstaltung “Orte, die gut tun” – damit ist alles gesagt, oder?

Es folgt der Pressetext sowie die Empfehlung, mal eine Suchmaschine mit dieser Wortkombination zu “füttern” – dieser Wortlaut begleitet Steinmetze und Friedhofsverwalter/innen offenbar schon länger – es gibt sogar Bücher zu diesem Thema.

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Foto am Grabstein | Abschiedsvorstellung.de

Nicht nur in Japan ist es üblich, bei der Trauerfeier ein Foto des/der Verstorbenen beim oder auf dem Sarg zu sehen. Diese Sitte ist mir auch in einigen europäischen Ländern schon begegnet. Auch bei meiner Mutter gab es so ein Foto, was allerdings keine Profi-Fotografie war. Wir wählten den Ausschnitt eines Fotos aus, welches sie als gesunde Frau zeigt – das gleiche Foto stand auf ihrem Sarg und war auch im Trauerkärtchen enthalten. Die allernächsten Angehörigen haben das Foto zusätzlich im A4-Format bekommen.

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Mitten im Winter

Foto: Friedhof im Winterwurde es warm – so sang Klaus Hoffmann mal irgendwann. Ich habe „meine“ Kerze wieder mitgenommen, als ich heute die Schneemengen auf dem Friedhof anschaute. Schnee deckt alles zu – still und leise auch die letzte Ruh´?

Etwas schade finde ich, dass nicht auf dem eigenen Profil liegende Fotos immer wieder verschwinden :( – zuletzt so bemerkt bei aboutpixel.de – was nutzt da die ganze Lizenzfreiheit?

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Grabstein-Streitigkeiten

Es hat mir offenbar (auch die Schrift-)Sprache verschlagen – der Mann meiner Mutter hat nach diversen Erinnerungen nun doch mal einen Grabstein setzen lassen an dem Ort, wo meine Mutter begraben wurde. Als sie starb, waren wir – er, meine Schwester und ich – uns leidlich einig darüber, wie der Stein aussehen und was darauf stehen sollte.

Nun ist es DEUTLICH anders gekommen als abgesprochen :( – und wir “Kinder” (erwachsene Töchter ohne lebende Mutter) können NICHTS, aber auch GARNICHTS dagegen unternehmen :( . Der Stein steht auf dem von ihm “gemieteten” Platz und damit hat er tatsächlich auch gesetzlich das alleinige Recht, zu bestimmen, wie dieser Platz gestaltet ist und auch wie der Stein auszusehen hat – zumindest so lange er sich an die Vorgaben der Friedhofsverwaltung hält – was er getan hat.

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