Auch in diesem Jahr wieder: Leben und Tod in Bremen

Logo der Messe "Leben und Tod"Auch in diesem Jahr gibt es wieder den Fachkongress “Leben und Tod” für haupt- und ehrenamtliche HospizlerInnen und Pflegekräfte, dazu offene Vorträge für PrivatbesucherInnen sowie eine begleitende Ausstellung. Geboten werden u.a. Vorträge zu Palliative Care, Trauer, Ethik, Spiritualität und Hospizarbeit.

Diverse Aussteller/innen werden sich und vor allem ihre Produkte und Dienstleistungen rund um die Themen Leben, Sterben, Tod und Trauer vorstellen. Es gibt ein Forum sowie einen interdisziplinären Treffpunkt.

Zeitraum: 10.05.2012 – 11.05.2012
Ort: Messe Bremen, Halle 4, Findorffstraße 101, 28215 Bremen

Weitere Infos zu Preisen, Vorträgen und sonstigen wichtigen Informationen unter www.leben-und-tod.de <http://www.leben-und-tod.de/> oder +49 (0) 421 3505 488.

So eine Liste hilft (mir) enorm!

Seit ich mit der Liste angefangen habe, tut sich auch was mit der Be- und Abarbeitung. Es dauert. Und es bewegt sich. So habe ich inzwischen Punkt 7 streichen können – ich sitze dank der Exerzitien immer mal wieder auf dem besagten Kissen und manchmal komme ich auch tatsächlich zur Ruhe dabei. Ich bin auf dem Weg. Was mir wie ein Fort-Schritt vorkommt.

PS: Das mit den Bildern geht immer noch nicht so einfach wie früher. Ob das an Firefox liegt? Kann sein. Bin ich bereit, da irgend welche Zeit mit zu vertun? Nein. Auch eine Entscheidung.

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Gewaltfreie Kommunikation, die Zweite

Auf meiner Liste hatte ich ja unter Punkt 6 notiert, dass ich mich in gewaltfreier Kommunikation üben möchte. Derzeit bin ich am meisten angetan von der Kurzzusammenfassung, die ich bei Wikipedia als Zitat von M. Rosenberg fand:

„Wenn ich a sehe, dann fühle ich b, weil ich c brauche. Deshalb möchte ich jetzt gerne d.“

Ich habe mir daraufhin ein Dokument angelegt, in welchem ich diesen Satz oben drüber geschrieben habe und unter a-d die dazu gehörenden Begriffe (Beobachtung, Gefühl, Bedürfnis, Bitte) geschrieben. Anschließend habe ich dann Platz, um meine Notizen in vollständige Sätze (um-)zu formulieren. Ich nutze dazu Situationen, die mir bisher ausweglos erschienen. Als ich das zum ersten Mal ausprobiert habe, kam ich dahinter, dass ich bereits bei der Beobachtung der Situation feststellte, etwas ändern zu können für vergleichbare Situationen, um bei b) etwas Anderes zu fühlen.

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Erlebnisse mit meiner Liste


Interessant. Seit ich diese Liste angefangen habe anzulegen, passiert tatsächlich was. Zum Einen fängt sie an, eine Art “Eigenleben” zu entwickeln – sie drängelt sich immer mal wieder in den Vordergrund :) . Zum Anderen bin ich dabei, sie zu konkretisieren. Das ist etwas, was ich von “früher” her kenne: Wenn ein Plan in “machbare” Schritte zerlegt wird, wird er (der Plan) plötzlich tatsächlich machbar.

  1. Ich habe heute eine Begleiterin für die Novemberexerzitien gefunden (Nummer 4 von der Liste) und mich für den Mailempfang angemeldet habe ich mich schon vor einigen Tagen. Der Punkt kann allerdings erst wirklich gestrichen bzw. als erledigt betrachtet werden, wenn Dezember ist. Sonst habe ich – in meiner eigenen Wahr-Nehmung – nur angefangen, aber nicht zuende gebracht. Es besteht kein Anlass, das perfekt zu Ende zu bringen. Aber noch hat es nicht wirklich angefangen.
  2. Ich habe heute nach meinem Sportkurs eine mir sympathisch erscheinende Teilnehmerin gefragt, ob wir mal zusammen einen Tee oder so etwas trinken gehen. (Nummer 11 von der Liste). Erfreulicherweise hat sie sich gefreut und mir erzählt, dass sie das gern mal mit mir täte, bisher hätte sie sich nur nicht getraut, mich danach zu fragen! :) Heute war Anderes wichtiger, aber sie klang so, als würden wir dann nächste Woche wirklich mal einen Tee oder eine Cola oder was auch immer zusammen trinken gehen. Oder sonst eben übernächste Woche.

Ich finde es beeindruckend, dass das einfache (??) Anlegen der Liste dazu führt, dass tatsächlich etwas passiert, um den Inhalt der Liste mit Streichungen zu füllen. Ich finde es interessant, diese Formatierung mal selber zu verwenden, die ich schon hin und wieder bei Anderen sah (zuletzt bei Claudia auf deren Liste).

Ach ja – gestern fand ich übrigens “zufällig” ein weiteres Werk von Jill Smolinski – der Autorin von der Wunschliste gefunden: Herzbeben. Mir gefällt´s.

[Edit: Es scheint immer noch Probleme zu geben, Bilder einzubinden - ich habe das ursprünglich für den vorigen Artikel "geplante" Bild dieses Mal nur händisch via HTML hineintricksen können. Ob das am von mir bevorzugten Firefox-Browser liegt?]

Almanya + Salman Rushdie

Ich komme grad aus dem Film “Almanya – Willkommen in Deutschland“, was mich mal wieder zu einem (kurzen) Artikel hier motiviert. Ich fand das abschließende Zitat sehr be-merkens-wert und habe mir die Angaben “Mitternachtskinder” sowie den Namen des Autors gemerkt, die im Abspann genannt wurden. Das Zitat selbst fand sich hier. Und jetzt auch hier:

„Ich bin die Summe all dessen, was vor mir geschah, all dessen, was unter meinen Augen getan wurde, all dessen, was mir angetan wurde. Ich bin jeder Mensch und jedes Ding, dessen Dasein das meine beeinflusste oder von meinem beeinflusst wurde. Ich bin alles, was geschieht, nachdem ich nicht mehr bin, und was nicht geschähe, wenn ich nicht gekommen wäre.“ (Salman Rushdie)

Interessant fand ich auch, wie einer der Onkel (?) von Cenk ihm erklärte, wo der Großvater jetzt sei: Auch bei Wasser gäbe es diverse Aggregatzustände, dennoch wäre es immer da. Wenn es verdampft, steigt es zum Himmel auf – so wie der Opa.

Dieses Blog in 2010

Healthy blog!

Zahlen, Daten, Fakten

  • Ein Boeing 747-400 Passagierflugzeug kann 416 Passagiere aufnehmen. Dieser Blog wurde rund 2.600 Mal im Jahr 2010 angesehen. Das ist etwa 6 Boeings 747 voll.
  • In 2010 gab es 20 neue Artikel, dadurch wuchs die Anzahl der Artikel auf 83. Davon wurden 6 Beiträge zur Datensicherung nachträglich veröffentlicht als “Gastbeiträge”
  • Der Tag mit den häufigsten Besuchen des Jahres war der 25. Juni mit 67 Ansichten.

Woher kommen sie?

Die Top verweisenden Seiten im Jahr 2010 waren abschiedsvorstellung.de, familientrauerbegleitung.de, kunst-des-abschiednehmens.blogspot.com, gute-trauer.de und de.wordpress.com.

Einige Besucher kamen aufgrund von Anfragen über Suchmaschinen: vor allem wegen Töchter ohne Mütter, beileidsbekundungen mutter, Tochter ohne Mutter, Angelika Kullik und trauer.

Sehenswertes im Jahr 2010

Dies sind die Beiträge und Seiten, dass die meisten Ansichten im Jahr 2010 bekam.

1

Featured imageHome Dieses Blog existiert seit April 2009

2

Online-Umfrage unter Trauernden im Januar 2010
2 comments

3

Dankeskarte für Beleidsbekundung? im April 2009

4

Linksammlung (un-)regelmäßig aktualisiert

5

Neue Veranstaltung zum Thema “Leben und Tod” im April 2010
1 comment

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Unnützes Gepäck | Abschiedsvorstellung

In meinem schon in einem anderen Beitrag von mir erwähnten Andachtsbuch fand ich heute mal wieder einen mir für das Blog der Abschiedsvorstellung [aber durchaus auch für dieses Blog] passend erscheinenden Beitrag, der so titelt ist wie dieser Artikel. Ich zitiere mal wieder von dort:

»Das letzte Hemd hat keine Taschen«, lautet eine alte Volksweisheit. Doch inzwischen scheint sie nicht mehr umfassend zu gelten. Denn Bestatter berichten, dass Verstorbenen zunehmend Beigaben mit ins Grab gelegt werden. Nun ist so etwas nicht neu. Schon seit Urzeiten und bis ins Mittelalter war es üblich, den Toten etwas mitzugeben. Und dieser Brauch scheint wieder aufzuleben. Vielfach sind es heute Briefe, Fotos und Kinderzeichnungen. Kindern legen Angehörigen teures Elektronikspielzeug mit in den Sarg. Die Journalistin und Moderatorin Elke Heidenreich hat ihren Grimme-Preis ihrer Mutter ins Grab gelegt. Der Kölner Erzbischof Kardinal Meisner hat in seinem Testament verfügt, dass er mit seinem Taufschein beerdigt werden möchte, der ihn berechtige, in den Himmel aufgenommen zu werden. Insbesondere aus den USA wird berichtet, dass zunehmend Handys, iPods, Laptops und sonstige Elektronikgeräte mit in den Sarg gelegt werden.

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