Es gibt etwas Neues von Marc Levy: All die ungesagten Worte. OK – es ist nicht GANZ neu – aber als Taschenbuch trägt es das Erscheinungsdatum Januar 2011
. Wie so oft, habe ich auch dieses Buch ratzfatz ausgelesen. Hier, aber auch hier findet sich die Inhaltsangabe samt Kritik des entsprechenden Hörbuchs, was so klingt, als wäre es durchaus auch zu empfehlen. Ich finde es durchaus ebenfalls empfehlenswert.
Mich hat es dazu gebracht, mal wieder einen aktuellen Artikel auf meinem Blog zu verfassen. Ja – mag sein, dass die zugrunde liegende Geschichte arg seicht scheint – die Idee als solche finde ich aber schon auch zum Nach-Denken. Was würde ich, was hätte ich angefangen mit geschenkter Zeit, in der meine Mutter wirklich “ansprechbar” gewesen wäre? Welche Worte hätte ich gesagt? Welche hätte ich hören wollen? Welche Fragen blieben offen?
Meine Mutter hatte in ihrem LEBEN einen ganz besonderen Wunsch – wie ich inzwischen meine verstanden zu haben, hat sie sich erst nach Erfüllung dieses Wunsches zu ihrem Herrgott getraut. Ich schlage mich heute – nach nunmehr fast zwei Jahren (!) mit so seltsamen Gedanken herum wie dem, dass wir (alle?) ihr diesen letzten Wunsch nicht hätten erfüllen sollen – dann wäre sie noch am LEBEN.