Ich twitterte ja neulich was davon, dass es heute nachmittag eine Fernsehsendung gäbe “So gesehen” – die sich um Patientenverfügung dreht: Hier geht es zum entsprechenden Video. Zudem fand ich neulich die Seite der Akademie für Ethik in der Medizin e. V. zum Thema “Patientenautonomie am Lebensende“.
Ich finde es interessant, dass in der Sendung lediglich vertreten wird, dass es viel angesagter sei, die Menschen zu begleiten als eine Patientenverfügung zu unterzeichnen. KLAR ist es AUCH wichtig, Menschen auf ihrem letzten Lebensabschnitt zu begleiten. Und doch finde ich es kein “entweder oder”. Uns als “Familienrat” hätte es geholfen, wenn meine Mutter schriftlich festgehalten hätte, was ihr recht wäre in der Situation, in der sie sich befand. So mussten wir ALLES selbst entscheiden, weil meine Mutter aufgrund der starken Schmerzmedikation, die sie bekam, keine Entscheidungen mehr treffen konnte.
