Ich will auch so eine Liste!

Ich schrieb hier auf dem Blog ja schon mal an der einen oder anderen Stelle von “der” Liste. Neulich begegnete mir nun eine solche Liste in einem Blog, die sich offenbar aus ähnlichen Quellen speist. Dieses Mal hat es mich jedoch nicht mehr losgelassen. Deshalb gibt es auch auf meinem Blog ab dem heutigen Abend eine separate “Listen-Seite“. Ich bin gespannt, wie sie sich entwickeln wird. Vermutlich werde ich an der einen oder anderen Stelle auch im Blog davon berichten, wie es mir mit der Liste oder/und mit der Realisierung der “Dinge” geht, die darauf landen. Ob ich das wirklich für ein ganzes Jahr machen will, weiß ich auch noch nicht. Für den “Rest meines Lebens” erscheint mir zu lang und für nur einen Monat erscheint mir zu kurz. Bereits beim darüber nachdenken, was da denn nun wie konkret drauf soll, bin ich mir noch unsicher. Schließlich macht es kaum Sinn, da so Dinge drauf zu vermerken, die da lauten – “jede Woche” oder “jeden Monat” – das muss noch irgendwie anders werden. Wenn ich jedoch nie anfange, dann wird das auch sicher nie anfangen ;) . Also fange ich jetzt mal an. Vielleicht hilft mir ja jemand? :)

PS: Ich wollte hier ein Bild mit veröffentlichen, aber derzeit hat WordPress offenbar ein Problem damit. Dieses Mal also kein Bild aus technischen Gründen.

Unnützes Gepäck | Abschiedsvorstellung

In meinem schon in einem anderen Beitrag von mir erwähnten Andachtsbuch fand ich heute mal wieder einen mir für das Blog der Abschiedsvorstellung [aber durchaus auch für dieses Blog] passend erscheinenden Beitrag, der so titelt ist wie dieser Artikel. Ich zitiere mal wieder von dort:

»Das letzte Hemd hat keine Taschen«, lautet eine alte Volksweisheit. Doch inzwischen scheint sie nicht mehr umfassend zu gelten. Denn Bestatter berichten, dass Verstorbenen zunehmend Beigaben mit ins Grab gelegt werden. Nun ist so etwas nicht neu. Schon seit Urzeiten und bis ins Mittelalter war es üblich, den Toten etwas mitzugeben. Und dieser Brauch scheint wieder aufzuleben. Vielfach sind es heute Briefe, Fotos und Kinderzeichnungen. Kindern legen Angehörigen teures Elektronikspielzeug mit in den Sarg. Die Journalistin und Moderatorin Elke Heidenreich hat ihren Grimme-Preis ihrer Mutter ins Grab gelegt. Der Kölner Erzbischof Kardinal Meisner hat in seinem Testament verfügt, dass er mit seinem Taufschein beerdigt werden möchte, der ihn berechtige, in den Himmel aufgenommen zu werden. Insbesondere aus den USA wird berichtet, dass zunehmend Handys, iPods, Laptops und sonstige Elektronikgeräte mit in den Sarg gelegt werden.

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Andere Blogs, andere Sitten – das Bestatterweblog

Via Twitter folge ich ihm schon länger und lese auch immer mal wieder im Bestatterweblog. Bisher fehlte das Blog jedoch in meiner Blogroll. Das ändert sich heute. Ich schwanke immer wieder zwischen Bewunderung und Irritation, wenn ich dort bin. Nun habe ich gefunden, dass das mal einen eigenen Artikel “verdient”.

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Neue Veranstaltung zum Thema “Leben und Tod”

Sich mit dem Tod auseinandersetzen, sich vorbereiten auf das Unausweichliche kann die Lebensqualität erhöhen. Die Möglichkeit, sich mit den vielen Facetten dieses Themas zu beschäftigen, bietet jetzt eine neue Veranstaltung in der Messe Bremen am 6. bis 7. Mai 2010. Sie beschäftigt sich mit den Themen: Vorsorge, Pflege, Begleitung, dem Abschiednehmen, der Trauer sowie dem Sterben in Würde.

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Entscheidungen | Abschiedsvorstellung.de

Mich beschäftigt angesichts der unterschiedlichsten Möglichkeiten zunehmend die Frage, wer wonach entscheidet , wie sie/er beerdigt sein (oder/und betrauert werden) möchte.

Es gibt sicher Argumente für eine Beteiligung am Friedwald. Oder für eine Beteiligung an so genannten “Ruhegemeinschaften“. Es gibt wohl auch solche für Erdbestattungen oder/und Feuerbestattungen. Für anonyme Bestattungen ebenso wie für Seebestattungen.

Die, die dann tot sind, können das oft vorher (mit-)entscheiden. Nur – wonach? Mit Blick auf sich selbst – “Ich will meinen Lieben (k)einen Ort der Trauer hinterlassen” – oder auch “Es soll niemand (teure) Last auf sich nehmen mit Grabpflege” – Oder zeugen solche Fragen bzw. deren Antworten doch eher vom Blick auf die, die “bleiben” (zumindestens meistens/vorerst)?

Und was ist mit denen, die bleiben? Wenn es kein Testament gibt – was dann? Wird dann entschieden mit Blick auf das, was die/der gewollt hätte, die/der nun tot ist? Oder schaffen es die Bleibenden, einen Blick zu wagen auf ihre eigenen Wünsche nach einem Ort der Trauer, einem Ort der (Wieder-)Begegnung, des Abschieds? Woher, wenn dies das erste Mal wäre, wo sie mit dem Thema konfrontiert werden?

Dieser Artikel wurde schon einmal sehr ähnlich via Abschiedsvorstellung.de veröffentlicht; hier findet er sich als “Datensicherung” unter dem gleichen Datum hinterlegt.

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